18.01.2018

Buttermilch-Hörnchen mit Dulce de leche-Schoko-Mandel-Aufstrich

Ihr Lieben!

Es wird mal wieder Zeit für ein ausgiebiges Frühstück mit Freunden und Familie mit 
Frisch-Gebackenem, das nicht zu aufwendig ist, und natürlich einer kleinen süßen Leckerei 
(die ja nie fehlen darf...).

Nach all den Feiertagen kann man sich mal wieder so richtig auf das Frühstück konzentrieren. Irgendwie kommt es, zumindest bei uns, zu Weihnachten und auch Sylvester oder Neujahr immer ein wenig zu kurz - weil schon der nächste Gänsebraten oder Entenkeulen mit Rotkohl und Knödeln warten oder man noch satt ist vom Fondue am Vorabend...

Also habe ich ein wenig gestöbert und ein sehr schönes Rezept gefunden, das wirklich herrliche, golden-gebackene Hörnchen hervorbringt!!! Gleichzeitig habe ich mir zum ersten Mal die Zeit genommen, Dulce de leche aus gesüßter Kondensmilch zu kochen und war sehr gespannt, ob es tatsächlich eine Creme ergibt, die dann auch noch schmeckt!

Oh ja, sie schmeckt!!!
 Und wie sie schmeckt!!!


Deshalb gibt es heute:

Buttermilch-Hörnchen 

mit Dulce de leche-Schoko-Mandel-Aufstrich




Zutaten:
für 12 Hörnchen

325 g Mehl
Salz
30 g Zucker
2 TL Vanillezucker
10 g frische Hefe
200 ml Buttermilch
50 g Butter
1 Eiweiß

  • Buttermilch leicht erwärmen
  • Butter vorsichtig schmelzen und leicht abkühlen lassen
  • die Hefe zerbröckeln und in der Buttermilch lösen
  • Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel mischen
  • die Buttermilch-Hefe-Mischung zur Mehl-Mischung geben
  • in der Küchenmaschine oder mit den Knethaken des Handrührgerätes gut verkneten
  • geschmolzene Butter dazu geben und unterkneten, bis ein glatter geschmeidiger Teig entsteht

  • zugedeckt an einem warmen Ort 35 Minuten gehen lassen

  • Backofen auf 190°C vorheizen
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen

  • Hefeteig mit den Händen noch einmal gut durch kneten
  • auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn zu einem Rechteck ausrollen
  • in 6 Quadrate teilen und jedes Quadrat diagonal in jeweils 2 Dreiecke schneiden
  • Eiweiß mit etwas kaltem Wasser verquirlen
  • Dreiecke mit dem Eiweiß bepinseln
  • zu Hörnchen aufrollen, dabei beginnt Ihr an der unteren geraden Kante des Dreiecks und rollt den Teig zur Spitze hin auf



  • die Hörnchen auf das Backblech legen
  • erneut mit Eiweiß bepinseln

  • 20 Minuten gehen lassen

  • auf der mittleren Schiene bei 190°C ca. 20 Minuten backen

(Quelle: Living at Home, leicht angepasst)

Naja, die Form ist nicht perfekt, die Farbe aber schon, oder?!?


Ein noch warmes Hörnchen in der Hand - es gibt nichts Besseres!!!


Obwohl - es gäbe da noch die Kombination mit Dulce de leche, Schokoladen-Ganache und gebrannten Mandeln - das ist dann wirklich ein Gedicht!!!!



Zutaten:
für 2 große Gläser 

2 Dosen gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
100 g Vollmilchschokolade
50 g Sahne
30 g gehackte Mandeln


  • die Dosen Kondensmilch in einen großen Topf legen
  • den Topf mit Wasser füllen, dabei darauf achten, dass die Dosen immer (!!!) gut mit Wasser bedeckt sind
  • das Wasser zum Kochen bringen und zugedeckt 3 Stunden köcheln lassen 
  • (bitte zwischendurch kontrollieren, ob die Dosen noch mit Wasser bedeckt sind - eventuell kochendes Wasser nachfüllen)


  • Dosen komplett abkühlen lassen
  • Dosen mit einem Dosenöffner öffnen, einen kleinen Löffel bereit halten, begeistert sein von der Farbe und Konsistenz der karamellisierten Creme und probieren !!!
  • die Schokolade in Stücke teilen und in eine kleine Schüssel geben
  • die Sahne erhitzen, aber nicht kochen
  • zu der Schokolade geben und verrühren, bis eine weiche, glänzende Masse entsteht
  • abkühlen lassen

  • die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig auf mittlerer Hitze rösten

  • die Dulce de leche esslöffelweise in die sauberen (verschließbaren) Gläser füllen, dabei abwechselnd Schoko-Ganache (sie verläuft ein wenig und füllt so ganz wunderbar die Hohlräume aus!) und gehackte Mandeln hinzugeben, mit Mandeln toppen
  • Gläser gut verschließen
  • kühl lagern


Hier noch einmal diese geniale Kombi:

Die karamellisierte Milchcreme ist wunderbar dicklich eingekocht und zeichnet sich durch ihre intensive goldbraune Farbe und einen leichten Glanz aus. Sie zergeht langsam auf der Zunge,  ist nicht zu süß (viel weniger süß als ich vermutet hatte) und hat eine angenehme Säure durch den Milchanteil (?). Dadurch passt sie unfassbar gut zu den Hörnchen. Denn auch sie haben einen leicht säuerlichen Geschmack durch die Buttermilch.

Gemeinsam sind sie einfach wahnsinnig lecker!!!!
Und sind sie nicht auch optisch ein absolutes Dream-Team???

Und da Karamell richtig gut mit Schokolade, Nüssen oder Mandeln kann, habe ich die Milchcreme mit Vollmilch-Ganache und gerösteten Mandeln etwas verfeinert. Mit mindestens einem großen Schoko-Liebhaber in der Family, musste Schokolade sein. Das Aroma der gerösteten Mandeln und der zusätzliche 'Crunch' erhöhen den Wow-Effekt.


Schon nach diesem ersten Versuch bin ich zum großen Dulce de leche-Fan geworden.
Ich bin mir sicher, weitere Rezepte werden folgen.

Was haltet Ihr von Dulce de leche? Habt Ihr sie auch schon einmal ausprobiert? Was sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr spezielle Ideen oder Tips? Oder seid Ihr eher der Meinung, man sollte die Karamell-Creme nicht aus gesüßter Kondensmilch herstellen, sondern immer 'from scratch'?


Probiert einfach das eine oder andere oder auch beide Rezepte kombiniert aus
und sagt mir dann, was Ihr denkt!!!

Verwöhnt Euch am Wochenende selbst und genießt ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück!

Herzlichst
Tina



27.06.2017

Eisige Drip-Cupcakes mit weißer Schokolade


Hallo Ihr Lieben!

Mir war so sehr nach einem leckeren Cupcake!!!

Aber es war einfach zuuu heiß!!!

Ich koche super gern und backe fast noch lieber. Aber bei diesen herrlich (!) sommerlichen Temperaturen konnte selbst ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, in der jetzt schon viel zu warmen Küche zu stehen und zu backen oder etwa mit empfindlicher Buttercreme zu arbeiten ........... !!!

Also hatte ich mir kurzerhand überlegt, meine Cupcakes nicht in den Backofen zu schieben, 
sondern in den Gefrierschrank!
Hört sich doch schon viel erfrischender an, oder???

Ich muss gestehen, das Backen hätte mich wahrscheinlich doch wesentlich schneller an das Endziel 'Cupcake' gebracht - die Wartezeit beim Gefrieren kann man sich zwar mit der Vorfreude verschönern, aber es wirkt nicht spontan abkühlend. 
(Leider hatte ich auch nicht bedacht, dass bei der Eisherstellung die Küche nicht zwangsläufig kalt bleibt. So wurde mir auch beim Bearbeiten der Eismasse auf dem Herd ganz schön - Ihr wisst schon - heiß! Und das Sahneschlagen war sowieso ein kleines Abenteuer). 

So, jetzt aber genug geklagt - es wurde ja alles gut ((:

Denn am nächsten Tag war der Sommer immer noch da - 
und jetzt wirkte der Gedanke an eisige Drip-Cupcakes schon leicht euphorisierend!!!

Eisige Drip-Cupcakes mit weißer Schokolade


Zutaten:
für etwa 13-14 Cupcakes

500 ml Milch
6 Eigelb
1 Vanillestange
150 g feinster Zucker
100 g weiße Schokolade
250 g Sahne

1 P. dünne Schokoladenkekse (bei mir: Oreo Crispy & thin) 

100 g Vollmilchschokolade
50 g Sahne

------------------- Gefrierzeit - mind. 4 Std., besser über Nacht

100 - 200 g Erdbeeren
30-50 g Zucker

100 g Vollmilchschokolade
50 g Sahne

------------------------------------- Gefrierzeit - mind. 1 Stunde

350 g Sahne
30-40 g Puderzucker, gesiebt!

-------------------------Gefrierzeit - mind. 2 Std. - wahlweise


  • Milch in einen kleinen Topf geben
  • Vanilleschote längs aufschneiden und auskratzen
  • Vanilleschote und Vanillemark zu der Milch geben
  • Milch langsam erhitzen
  • weiße Schokolade in grobe Stücke schneiden und zu der warmen Milch geben
  • alles weiter langsam zum Kochen bringen und vom Herd nehmen
  • in einer Schüssel Eigelb schaumig schlagen
  • Zucker dazugeben und weiter schlagen, bis eine helle dickliche Masse entsteht
  • Vanilleschote aus der Milch entfernen
  • jetzt langsam die heiße Milch zu der Eimasse gießen, dabei ständig rühren!
  • die komplette Mischung zurück in den Topf geben und auf niedriger Stufe und ständigem Rühren erhitzen - die Masse darf nicht zu heiß werden oder kochen - die Eimasse würde gerinnen - Ihr habt den richtigen Punkt erreicht, wenn die Masse eindeutig dicklich wird
  • jetzt muss die Masse wieder kalt gerührt werden, damit sie keine Haut bildet und später im Gefrierschrank schneller gefriert - am besten und schnellsten geht das über einem eiskalten Wasserbad - zwischendurch einfach immer mal wieder umrühren
  • in der Zwischenzeit die Ganache für die Marmorierung vorbereiten - dafür die Schokolade in groben Stücken in eine Schüssel geben - die Sahne langsam erhitzen aber nicht kochen - über die Schokolade gießen - gut verrühren, bis die Schokomasse glatt und glänzend ist - abkühlen lassen
  • wenn die Vanille-Eismasse komplett abgekühlt ist, Sahne halb steif schlagen und unterheben, bis eine glatte Masse entsteht
  • passende Silikonförmchen mit je einem Oreo-Cookie auslegen (als Boden)




  • jetzt die Vanille-Eismasse in die Förmchen füllen - bitte nicht komplett füllen, da wir noch Platz für die Schokomasse (Marmorierung) benötigen
  • jeweils 1-2 Teelöffel der Vollmilch-Ganache auf die Vanille-Creme geben und mit einem kleinen Löffel oder Holzspieß marmorieren



  • Förmchen in den Gefrierschrank stellen (ich habe eine komplette Schublade frei gemacht, so kann man die Törtchen zur Weiterverarbeitung leichter und im Ganzen transportieren)
  • mindestens 4 Stunden gefrieren lassen (ich habe sie über Nacht komplett gefrieren lassen und habe erst am nächsten Tag verziert)
  • zum Verzieren die Eistörtchen vorsichtig aus der Silikonform lösen


  • für die Schoko-Dripmasse wieder eine Ganache aus Vollmilchschokolade herstellen (s. oben) und abkühlen lassen
  • für die Erdbeer-Sauce die Erdbeeren waschen, putzen und in halbieren
  • mit dem Zucker pürieren
  • die gefrorenen Törtchen aus dem Gefrierschrank nehmen 
  • mit einem Esslöffel auf einige der Törtchen die Erdbeer-Sauce geben - da sie recht schnell auf dem Eis gefriert, lässt sie sich sehr schön auf der Oberfläche verteilen - entscheidet selbst, wieviel der Oberfläche Ihr bedecken möchtet - ich habe hierbei keinen Drip-Effekt versucht, weil ich einen Kontrast zu den Schoko-Cupcakes nicht schlecht fand - hierfür wäre die Sauce wahrscheinlich dann doch ein wenig zu flüssig
  • den Großteil der Törtchen mit der Schoko-Ganache verzieren - hierfür die abgekühlte, leicht dickliche Schokomasse esslöffelweise auf das Eis geben, dabei am Rand beginnen und vorsichtig die Schokoladensahne über die Kante hinweg schieben, um den typischen Drip-Effekt zu erhalten, dann auch die Mitte mit Schokolade auffüllen - insgesamt nicht zu langsam arbeiten, weil die Schokolade schnell anfriert, dann werden Korrekturen schwieriger

  • alle Törtchen wieder in den Gefrierschrank stellen  - für mindestens 1 Stunde
  • für die Cremehaube Sahne halb steif schlagen, dann den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzu geben und steif schlagen, so dass sie eine spritzbare Konsistenz erhält (der Puderzucker ist kein Muss - eigentlich ist das Eis schon ohne die gesüßte Sahnehaube süß genug - da es aber so heiß war, wollte ich durch den Puderzucker ein bisschen mehr Stabilität für die Sahne erreichen - ich hatte vorher schon die Rührschüssel und die Quirle für einige Zeit mit in den Gefrierschrank gestellt, damit die Sahne nicht sofort zu Butter wurde)
  • einen großen Spritzbeutel mit gewünschter Spritztülle vorbereiten und die geschlagene Sahne hineinfüllen
  • Tupfen in gewünschter Form auf die Törtchen spritzen
  • zum Verzieren die restlichen Oreo-Cookies mit einem Messer vorsichtig in die einzelnen Kekse zerteilen (Füllung vernaschen ((:  ??) und auf oder in die Sahnehaube setzen



An diesem Punkt müsst Ihr entscheiden, ob Ihr die Cupcakes mit nicht gefrorener Sahnehaube servieren möchtet (dann müsste es jetzt natürlich schnell gehen) oder ob Euch ein komplett gefrorenes Törtchen lieber wäre - ich selbst lieeeebe ja gefrorene Sahne, also kamen die Eis-Cupcakes bei mir noch einmal komplett für mindestens 2 Stunden in den Gefrierschrank. 

Ohne das Gefrieren der Sahnehaube geht es wesentlich schneller. Ihr könnt die Törtchen einfach mit der Ganache verziert eingefroren lassen, holt Euch bei Bedarf die entsprechende Menge Eis-Cupcakes aus dem Gefrierschrank, verziert sie mit Sahne und Cookie und serviert - fertig!



So hübsch sieht das Törtchen dann aus, wenn es gerade aus dem Gefrierschrank kommt:
- mein Lieblingsfoto -



Der glänzende Schoko-Drip macht das Eistörtchen erst perfekt - 
optisch und geschmacklich (ein toller Gegenspieler zur süßen weißen Schokolade)




Die Marmorierung ist gut sichtbar, könnte beim nächsten Mal aber etwas ausgeprägter sein...

Zuckerperlen gab's auch dieses Mal wieder (:



Hach, was für eine super-schöne eisige kleine Kuchentafel!!!!

Puh, um sie Euch in dieser Form zu präsentieren, musste ich beim Fotografieren wirklich richtig schnell sein... (nicht meine große Stärke...)
Fast noch schneller mussten wir die Eis-Cupcakes dann servieren und genießen!

Was meint Ihr?
Können diese Eis-Cupcakes gebackene buttercremige Cupcakes ersetzen?
Wären die Törtchen auch für Euch eine mögliche Alternative im Sommer auf dem Kaffeetisch?
Bleibt bei Euch bei heißen Temperaturen auch schon mal der Backofen kalt?


Genießt den Sommer, hoffentlich mit wunderbaren Sonnentagen!
Herzlichst
Tina 




13.06.2017

Cremige Erdbeereis-Sandwiches

Ihr Lieben!

Sommerzeit ist eindeutig Eiszeit!

Und auch wenn wir offiziell noch keinen Sommer haben, machten die letzten 2 sonnigen Wochenenden so richtig Lust auf eine kühle Erfrischung. 

So wollte ich die frischen süßen Erdbeeren aus der Region zu leckerem cremigen Erdbeereis verarbeiten. Diese Entscheidung kam dann aber sooo kurzfristig 😏, dass ich nicht vorbereitet war - d.h. mein Eisbehälter der Kitchen Aid war nicht schon seit Stunden eingefroren sondern stand ganz unaufgeregt im Regal und regte sich nicht. 

Für einen kurzen Moment war ICH überhaupt nicht unaufgeregt!!!!

Also kein Eis????

Das kam doch jetzt überhaupt nicht in Frage - ich WOLLTE Eis und meine Family auch, 
denn ich hatte es unvorsichtigerweise schon angekündigt!!!!

Also umdenken!!!

Ich muss die Eismasse nicht rühren, ich könnte sie auch ganz einfach in Förmchen füllen und gefrieren - und/oder als Snack für zwischendurch, zwischen 2 Waffeln gepackt, als Sandwich servieren.

Perfekt!!!

??? Aber wird das Eis dann auch schön cremig ???

Ohhhh ja!!!


Also gibt es heute tatsächlich:

Cremige Erdbeereis-Sandwiches


Zutaten:
für 6 große herzförmige Eiswaffeln
(bei mir waren es 4 Herzsandwiches + 4 Popsicles)

200 g frische Erdbeeren
50 g feinster Zucker

2 Becher Crème double (à 125 g)
50 g feinster Zucker
1 TL Vanilleextrakt
2 Becher griechischer Sahnejoghurt, natur (à 150 g)

2 TL Pistazienmus (bei mir Viani Pistazienmark)

(evtl. 1 zusätzlicher Becher Crème double zum Bestreichen und Zusammensetzen)


  • Erdbeeren putzen, waschen, grob halbieren
  • in einem hohen Rührbecher mit dem Zucker pürieren
  • kalt stellen
  • Dessertringe in gewünschter Form kalt legen (ich habe herzförmige Ringe gewählt, damit sie zu den herzförmigen Wäffelchen passen)
  • Crème double, Joghurt, Zucker und Vanilleextrakt cremig rühren
  • 2 -3 EL der Crème abnehmen und mit dem Pistazienmark verrühren - kalt stellen
  • nach und nach einige EL Erdbeerpüree - ein bisschen mehr als die Hälfte - unter die restliche Crèmemasse heben, bis eine leicht rosafarbene, fruchtig-cremige Masse entsteht, oder die Crèmemasse nur marmorieren
  • kalt stellen
  • jetzt die Dessertringe vorbereiten:
  • hierzu die Ringe an der Unterseite mit Frischhaltefolie eng anliegend verschließen und z.B. mit Masking Tape fixieren - das soll verhindern, dass die Masse beim Einfüllen herausläuft
  • die Ringe auf eine gerade feste Unterlage setzen, auf der Ihr die Ringe in den Gefrierschrank setzen könnt - z.B. ein Brettchen oder ein kleines Blech
  • jetzt die Ringe befüllen - Ihr habt 3 Bestandteile, die Ihr abwechselnd benutzen könnt:
  • - die Crèmemasse als Grundmasse
  • - die pürierte Erdbeersauce
  • - die Pistazienmasse
  • also los geht's:

Sieht das nicht jetzt schon richtig lecker aus???

  • jetzt heißt es aber erst mal 'geduldig sein', denn jetzt muss alles für einige Stunden (noch besser über Nacht) in den Gefrierschrank - dafür die Ringe zusammen mit der Unterlage gerade in den Gefrierschrank setzen


Für den Waffelteig:
für etwa 12 kleine herzförmige Waffeln von normaler Stärke

80 g Mehl
100 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Ei
110 g Wasser


  • für den Waffelteig alle Teigzutaten miteinander verquirlen
  • es entsteht ein sehr flüssiger Teig
  • Waffeln im heißen Waffeleisen goldgelb backen


Wann das Backen der Waffeln los geht, hängt ein wenig von Euch bzw. Eurem Waffeleisen ab. Mein Waffeleisen ist leider kein Eiswaffel-Eisen, das sehr dünnen Teig backt und so schöne knusprige Waffeln produziert. Mein Eisen macht kleine herzförmige Waffeln in einer 'normalen' Dicke. 

Ich habe mich entschieden, die Waffeln erst kurz vor dem Servieren der Sandwiches zu backen, also die Waffeln nicht mit einzufrieren.

Wollt Ihr alles zusammen gefrieren, dann 
  • zuerst die Eismasse für 2-3 Stunden einfrieren
  • dann die Waffeln backen und auskühlen lassen
  • die Ober- und Unterseite des gefrorenen Eis' dünn mit Crème double bestreichen
  • dann oben und unten mit je einer Waffel belegen
  • zusammengesetzt wieder für einige Stunden einfrieren

Und so könnte dieses superleckere Eis dann aussehen:


Oder Ihr macht es ganz anders:
vielleicht ist Euch morgen nicht nach einem Eissandwich,
vielleicht ist euch mehr nach einem Eis am Stiel?!?

Gar kein Problem - Ihr müsst Euch nur rechtzeitig entscheiden 
und die entsprechende Form wählen. Die Erdbeermasse plus Erdbeersauce funktionieren in den unterschiedlichsten Formen. Heraus kommt immer ein absolut cremiges, fruchtiges Eis!!!
Selbst die kleinen herzförmigen Eiswürfel sind der Hit - 
wie kleine zart-schmelzende Frucht-Eis-Bonbons - genial!!!


Also, wenn DAS ↓ beim 'Doodlen' herauskommt...
... dann ist es höchste Zeit für ein cooles Eis am Stiel!!!

Hier darf's dann auch weiße Schoko und Zuckerperlen für die Deko geben...


Wie auch immer Ihr Euer Eis liebt, 
genießt es und freut Euch auf einen schönen Sommer!!!

Herzlichst
Tina




31.05.2017

Pesto-Brotstangen mit Kräuter-Guacamole

Hallo Ihr Lieben!

Heute wird es herzhaft - aber nicht weniger farbenfroh!!!
Heute wird es grün - aber nicht weniger cremig!!!
Auch heute duftet das ganze Haus - nach Sommer!!!

Lasst Ihr Euch locken???
Dann gibt es heute:

Pesto-Brotstangen mit Kräuter-Guacamole



Mein Pesto und auch die Guacamole sind mit Bärlauch gemacht, sozusagen die Frühlingsvariante. Selbstverständlich lässt sich beides mit Basilikum in eine aromatische Sommer-Version verwandeln - das schmeckt mindestens genauso genial!

Die Brotstangen werden superknusprig und schmecken nach Kräutern und Käse. So passen sie ganz wunderbar zum Avocado-Dip.
Sie wären auch die perfekte Ergänzung einer jeden Antipasti-Platte mit Parmesan, Oliven, Parmaschinken und halbgetrockneten Tomaten...

Zutaten Brotstangen plus Pesto:
für ca. 20 Brotstangen

500 g Mehl (Typ 550)
10 g frische Hefe
1 TL Zucker
10 g Salz
350 g Wasser (warm)

40 g Bärlauch/Basilikum
50 g frisch geriebener Parmesan
25 g Pinienkerne
(1 Knoblauchzehe)
10 EL Olivenöl
Salz 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • Backofen auf 250 °C vorheizen
  • Mehl und Salz in eine große Schüssel geben
  • in der Mitte eine Mulde bilden und die Hefe hinein bröckeln
  • mit dem Zucker bestreuen
  • etwa 100 ml Wasser dazu geben
  • Hefe, Zucker, Wasser und ein wenig Mehl ein wenig verrühren
  • diesen Vorteig 10-15 Minuten gehen lassen
  • den Rest des Wassers dazu geben
  • alles gut verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist
  • den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel legen
  • die Schüssel mit einem Küchentuch bedecken
  • an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen

  • in der Zwischenzeit das Pesto herstellen
  • hierfür Bärlauch oder Basilikum putzen, waschen und grob hacken
  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten
  • wenn gewünscht Knoblauchzehe fein hacken
  • in einem hohen Rührbecher Bärlauch/Basilikum mit den Pinienkernen, der Knoblauchzehe und einem großen Teil des Olivenöls pürieren (bis zum Erreichen der gewünschten Konsistenz esslöffelweise das Öl hinzugeben)
  • Parmesan unterrühren
  • mit Salz und Pfeffer würzen


  • jetzt geht es weiter mit dem Hefeteig

  • Teig noch einmal gut kneten
  • Arbeitsfläche ein wenig mit Mehl bestäuben
  • Teig dünn ausrollen, bis ein Rechteck entsteht (noch einfacher ist es, den Teig mit den Händen auf die richtige Größe zu drücken)
  • den Teig mit dem Pesto bestreichen

  • ein Teigdrittel zur Mitte hin umschlagen und leicht andrücken
  • die gegenüberliegende Seite darüber schlagen und andrücken


  • den Teig quer in etwa 1 cm breite Streifen schneiden (klappt sehr gut mit einer Teigkarte)



  • die schmalen Streifen von beiden Seiten entgegengesetzt verdrehen, dabei ein wenig in die Länge ziehen

  • auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen

  • mit einem Küchentuch bedeckt weitere 30 Min. gehen lassen 
  • 10-12 Min. goldgelb backen



Zutaten Guacamole:
bitte erst kurz vor dem Verzehr zubereiten, damit der Dip seine wunderbare Farbe behält

1 reife Avocado
1 Bund Bärlauch/Basilikum
Saft einer Limone
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
1-2 TL Olivenöl

(Pinienkerne zum Bestreuen, leicht geröstet)

  • Bärlauch oder Basilikum putzen, waschen und grob hacken - einige Blätter für die Deko zurückhalten
  • Avocado halbieren, Kern entfernen (aber aufbewahren) und Fruchtfleisch aus der Schale lösen
  • Knoblauchzehe fein hacken
  • alles in einen hohen Rührbecher geben, zusammen mit Limonensaft, den Gewürzen und Olivenöl pürieren
  • Avocadokern wieder zur Creme geben und abgedeckt in den Kühlschrank stellen (hierdurch soll verhindert werden, dass die Creme ihre Farbe verliert und braun wird)
  • vor dem Servieren den Avocadokern entfernen 
  • mit den restlichen Kräuterblättchen und den gerösteten Pinienkernen bestreuen




Ich bin ein großer Guacamole-Fan und liebe sie ganz besonders in der ganz klassischen Form -
so kann man den reinen Avocado-Geschmack genießen.

Solltet Ihr aber Lust auf eine kleine Geschmacksexplosion haben,
also Lust auf einen größeren Wow-Effekt,
dann gebt eine Handvoll Kräuter dazu -
sie werden DEN Unterschied machen -

was für ein Aroma und was für eine Farbe!!!!!!


Viele Leute zerdrücken die Avocado mit einer Gabel, so bleiben kleine Stückchen in dem Dip.
Das gibt ihm eine natürliche, unverfälschte, etwas 'rustikalere' Konsistenz.
Ich nehme gern einen Pürierstab, um diese überaus gesunde Frucht und die weiteren Zutaten zu zerkleinern und mischen. Dadurch entsteht eine extrem cremige,  noch geschmacks - und farbintensivere Guacamole.


Wir genießen sie zum Beispiel zu Nachos, einem leckeren Steak oder frischem Lachs, auf dunklem Brot oder in Wraps, mit frischen Tomaten oder eben zu selbst gebackenen Brotstangen.

Wie haltet Ihr das?
Wozu empfehlt Ihr den Avocado-Dip?
Darf die Frucht auch püriert werden oder ist das für Euch ein absolutes 'no-go'?

Lasst es mich wissen!!!

Bis dahin genießt die ersten richtig sonnigen Tage und holt Euch auch geschmacklich den Sommer auf den Tisch - vielleicht mit Pesto, Guacamole und bread sticks.

Herzlichst
Tina