14.07.2016

Zuckerperliges Mini-Teegebäck mit frischen Beeren


Heute gibt's eine bunte Platte mit kleinem, fruchtig-schokoladigem Gebäck.

Zuckerperliges Mini-Teegebäck mit frischen Beeren





Sie sind einfach und schnell gemacht.

Das Beste aber ist: 
der Deko-Spaß kommt nicht zu kurz und sorgt für gute Laune.

Also, los geht's!

Nehmt Euer Lieblingsrezept für kleine Gugl, Minimuffins oder Teegebäck, schnappt Euch Eure Lieblingsbackform und fangt an zu backen. Sucht große und kleine Zuckerperlen zusammen, wählt Eure Lieblingsfarbe des Tages (das wird wohl der schwierigste Teil der Aufgabe, denn ich weiß, Ihr habt diese kleinen Perlchen in allen nur erdenklichen Farben und Größen in Euren Schränken und Regalen!!!), schmelzt Schokolade und sucht die frischesten Beeren aus. Dann könnt Ihr loslegen, das Minigebäck nach Herzenslust zu dekorieren.



Mein Lieblingsrezept findet Ihr hier
(Mini-Gugl mit Erdbeerstückchen, Mandeln und weißer Schokolade)
der saftige Teig mit gemahlenen Mandeln passt ganz hervorragend zu dem 'Guss' aus weißer Schokolade und den Blau- und Himbeeren!!!


Meine Lieblingsbackform für Kleingebäck
(Nordic Ware)



Meine Lieblingsfarbkombi heute: rosa, blau und rot,
damit es nicht einfach nur kunterbunt wird sondern sommerlich-frisch


Meine Dekoelemente:


So, nachdem ich diese schwierigen Entscheidungen für mich getroffen habe, kann's auch schon losgehen.

  • Mini-Gebäck nach Rezept backen, abkühlen lassen
  • Schokolade klein schneiden und vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen, in eine nicht zu flache Form füllen
  • Mini-Gugl in die noch flüssige Schokolade tauchen, je nach Geschmack ganz oder nur teilweise, und überschüssige Schokolade 'kopfüber' zurück in die Schokolade tropfen lassen
  • dann nach Geschmack dekorieren: 
  • in die Zuckerperlen tauchen, Perlen dabei vorsichtig ein wenig festdrücken
  • nach Geschmack mit einer Beere dekorieren
  • eventuell noch größere Zuckerperlen ergänzen
  • möchte man eine Beere auf die Zuckerperlchen setzen, einfach die Beere auch ganz kurz in die Schokolade tauchen, so haftet sie später besser
  • alles gut trocknen lassen
  • jedes einzelne Mini-Teegebäck in ein Mini-Papierförmchen setzen und auf einer großen Platte anrichten


Ja, ich gebe zu: es ist ein Mädels-Teller geworden.
Aber sehen sie nicht umwerfend appetitlich und einladend aus?
Und sie haben ganz einfach die perfekte Größe!

Also, ran an die Mini-Backform!

Rosaperliges Genießen!
Herzlichst
Tina



21.03.2016

Carrot Cake + Fondant-Cookies - österlich dekoriert

Ostern ist ein Fest der Familie und Freunde,  der Tulpen und Narzissen, der Ostereier und der Hasen, der Hoffnung auf Sonne und zaghaft steigende Temperaturen, der frischen Zutaten, der Kräuter und des Frühlings mit seinen ersten zart-grünen Blättern. Es ist ein Fest der ganz besonderen Deko, es darf bunt und leicht werden mit herrlichen pastelligen Farben. Und egal, ob es draußen doch noch Schnee gibt, wir zaubern uns den Frühling auf die Ostertafeln.

Und so entstand die Idee zu dieser farbenfrohen, fröhlichen Kuchen- und Cookie-Deko.


Carrot Cake und Fondant-Cookies - österlich dekoriert



Zutaten:

für den Carrot Cake, 
nach einem Rezept von Zoe Clark, aus dem wunderbaren Buch:
The Cake Parlour
SWEET TABLES


Backofen 160°C für den Carrot Cake,
Backofen 180°C für die Cookies

385 g brauner Zucker
385 ml Öl
5 Eier
600 g Mehl
2 Päck. Backpulver
Zimtpulver nach Geschmack
1 TL Natron
825 g fein geraspelte Möhren
200 g fein gehackte Nüsse (Pekan,-Walnuss, Haselnuss, je nach Geschmack)

Fett für die Form

Teig für die Cookies - Rezept findet Ihr hier

700 g Rollfondant
Gel-Lebensmittelfarben
evtl. Aprikosenmarmelade
kleinste Menge Wodka
1 Ei
200 g gesiebten Puderzucker
1-2 Spritzer Zitronensaft

  • Öl und Zucker in eine große Schüssel geben und gut verrühren
  • nach und nach die Eier hinzu geben, jedes Ei jeweils kräftig unterrühren
  • Mehl, Backpulver und Natron (und Zimt) in einer zweiten Schüssel mischen
  • abwechselnd mit den Möhrenraspeln zu der Zucker-Ei-Mischung geben
  • die gehackten Nüsse unterheben
  • Form fetten
  • alles in die Form geben und glatt streichen
  • im vorgeheizten Ofen 60-70 Min. backen
  • komplett auskühlen lassen

  • Cookieteig 5 mm dick ausrollen
  • in gewünschter Größe und Form ausstechen (bei mir ein klein gewellter runder Ausstecher, etwa 8-10 cm Durchmesser
  • 10-12 Min. backen
  • auskühlen lassen

  • Fondant in gewünschten Farben einfärben - man braucht je eine größere Menge in 'Himmel'blau und in 'Gras'grün, leicht marmoriert, und kleinere Mengen in unterschiedlichen 'Blumen'farben, so wie es Euch gefällt
  • den in 'Blumen'farben eingefärbten Fondant dünn ausrollen
  • Blümchen in unterschiedlichen Größen ausstechen, je nachdem, welche Ausstecher Ihr zur Hand habt
  • die Anleitung für die ganz kleinen Blütchen findet Ihr hier, nur habe ich dieses Mal nur Fondant verwendet - klappt super
  • für die österlichen Motive eine kleine Menge Fondant in der passenden Farbe einfärben (oder weiß lassen), dünn ausrollen und kleine Osterhäschen (oder Lämmchen, Küken, Ostereier, Schmetterlinge,...) ausstechen 
  • eventuell mit Blümchen und Schleifchen verzieren
  • alle ausgestochenen Teilchen bis zum Gebrauch luftdicht verpacken

  • für den Hintergrund, also Gras und Himmel, beide vorbereiteten Fondantstücke so ausrollen, dass längliche Stücke entstehen
  • mittig leicht überlappend übereinander legen, so dass der blaue Himmel oben, das grüne Gras unten liegt
  • dann für die Cookies runde Fondanttaler ausstechen, die von der Größe etwas kleiner sind als die gebackenen Cookies - diese ausgestochenen Taler sollten zur Hälfte grün und zur Hälfte blau sein
  • für den Carrot Cake habe ich von der Größe der Backform eine Schablone aus Backtrennpapier angefertigt und diese Schablone auf den zweifarbigen Fondant gelegt und dann den Fondant rundherum ausgeschnitten
  • diese ausgeschnittene Platte habe ich dann einfach auf den Kuchen gelegt und ganz vorsichtig !!! ein wenig angedrückt
  • die Cookies habe ich dagegen dünn mit erhitzter Aprikosenmarmelade bestrichen und dann den kleinen Fondanttaler darauf gesetzt

  • jetzt kann endlich nach Herzenslust dekoriert werden !!!
  • zum Befestigen der Einzelteile die kleinen ausgestochenen Motive ganz dünn mit Wodka bepinseln und Fondant auf Fondant setzen
  • zum Fixieren der kleinen Fondantteile an der Aussenseite des Kuchens habe ich einen Eiweisszuckerguss hergestellt - dazu einfach nur 1 Eiweiss mit Puderzucker und 1-2 Spritzern Zitronensaft verrühren - den Puderzucker nach und nach zum Eiweiss geben - so könnt Ihr die Konsistenz besser kontrollieren - Ihr wollt einen Guss, der nicht zu flüssig ist - füllt ihn dann in einen mit kleinster Lochtülle vorbereiteten Spritzbeutel und gebt immer nur einen kleinen Tupfen Zuckerguss auf die Rückseite des Fondantelements und befestigt es mit leichtem Druck vorsichtig am Kuchen
  • diesen Eiweiss-Spritzguss könnt Ihr dann auch für die getupfte Umrandung der Cookies verwenden


  • für die Grashalme färbt Ihr einfach ein wenig Fondant grün und drückt immer kleine Portionen durch eine (noch nicht als Knoblauchpresse gebrauchte) Knoblauchpresse


So geht's zum Frühling:
mit einem supersaftigen Carrot Cake, auf dem ein süßes Häschen zwischen Blumen und frischem Gras die Ostereier bewacht




Und auf den Fondant-Cookies findet sich das gleiche Motiv wieder -
was für eine niedliche und obendrein leckere Tischdeko...


Wie bunt oder verspielt Euer Tisch wird, könnt Ihr selbst bestimmen,
alles kann, nichts muss!

Also fangt an, den Frühling zu feiern und zu genießen!!!

Herzlichst
Tina


15.02.2016

Hefeschnecken mit sommerlicher Füllung

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es Gebäck, das vielleicht nicht wahnsinnig aufwendig, aber doch etwas zeitintensiver ist, weil es sich um Hefeteig handelt - und der muss einfach mehrere Male gehen. Die Arbeit lohnt sich, denn es entstehen leichte, aromatisch duftende (weil mit Oliven, Parmesan und Basilikum gefüllte) wunderschöne Hefeschnecken. Ich muss gestehen, ich war selbst ganz begeistert (;

Hefeschnecken mit sommerlicher Füllung



Zutaten:
etwas abgewandeltes Rezept aus dem nicht ganz neuen, dafür altbewährten Backbuch 
'Brot und herzhaftes Gebäck' von GU

für 24 Hefeschnecken
Backofen 200 °C

1/2 Würfel Hefe (21 g)
1/2 TL Zucker
1/8 l lauwarmes Wasser
320 g Mehl
1 TL Salz
3 Eier
6 EL Olivenöl
100 g Pinienkerne
150 g schwarze Oliven, entsteint
1 Bd./Topf Basilikum
1 Knoblauchzehe
100 g dünn gehobelter Parmesan
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
200 g Magerquark

  • Hefe mit Zucker im Wasser auflösen

  • 15 Min. zugedeckt gehen lassen

  • Mehl, Salz, 1 Ei und das Öl in einer Schüssel mischen
  • Hefeansatz zugeben 
  • alles gut miteinander verkneten, so lange, bis der Teig nicht mehr klebt
  • den Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel dünn mit Mehl bestäuben

  • 1 Std. zugedeckt gehen lassen
  • Pinienkerne in der Pfanne rösten
  • Oliven und Pinienkerne fein hacken
  • Quark mit Basilikum und Knoblauch pürieren
  • Quark-Masse, Oliven-Pinienkern-Mischung, 1 Ei und den Parmesan verrühren
  • eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Teig erneut durchkneten
  • Teig dünn ausrollen - sollte ungefähr 40x40 cm groß sein
  • die Quarkmischung dünn darauf streichen, dabei an einem Ende 2 cm frei lassen
  • den Teig fest aufrollen
  • mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden
  • die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und leicht flach drücken
  • 1 Ei verquirlen und die Schnecken damit bepinseln

  • 30 Min. zugedeckt gehen lassen

  • im vorgeheizten Ofen 25-30 Min. backen
  • noch ofenfrisch servieren



Das ganze Haus duftet nach Kräutern und Käse und frischem Hefeteig. 
Die Kombination mit den Oliven macht die Füllung noch aromatischer 
und ist für sich einfach schon umwerfend lecker.

Die Hefeschnecken schmecken aber nicht nur sagenhaft sommerlich, 
sie sind auch optisch eine Wucht!!!


Im Sommer kann ich sie mir sehr gut vorstellen zu einem herrlich frischen Salat oder 
zu einer bunten Platte mit Antipasti, zu gutem Parmesan und Parmaschinken...

Bei uns gab es das Hefegebäck, jetzt im Winter, als Beilage zu einer herzhaften, heißen Suppe -
 wobei diese zum Nebendarsteller wurde (:

Probiert es einfach mal aus, nehmt Euch ein wenig Zeit,
habt Spaß am Kneten, Abschmecken und Aufrollen.


Genießt den Backduft,
herzlichst
Tina




05.02.2016

Mini-French-Toast-Casseroles mit Blaubeer-Sirup

Hallo Ihr Lieben,

Luxus ist, Zeit für ein herrlich entspanntes Frühstück am Wochenende zu haben,

ein Frühstück mit der Familie,

bei dem man im Schlafanzug, Nachthemd, Bademantel oder einfach in eine kuschelige Decke gemuckelt am Tisch sitzen darf

bei dem Zeit ausnahmsweise keine Rolle spielt, so dass man ganz erstaunt auf die Uhr schaut, wenn um 12:00 Uhr am Kirchturm in der Nähe die Glocken läuten,

bei dem man die vergangene Woche Revue passieren lässt

und mit der family verrückte oder aufregende Pläne schmiedet,

bei dem man es sich mit der Zeitung oder einer neuen Zeitschrift, die man sich extra für diesen Morgen aufbewahrt hat, gemütlich macht,

bei dem es geschäumte Milch zum Kaffee gibt und der Saft frisch gepresst wird

und warmes frisches 'Gebäck' nicht fehlen darf.


Und das bringt mich nun zu meinem heutigen Rezept. Diese kleinen fluffigen Ei-Milch-Sahne-Zucker-Brot-Aufläufe lassen sich ganz easy am Abend vorher vorbereiten. Sie müssen dann am nächsten Morgen nur noch für 30-40 Minuten in den Backofen. Selbst der Blaubeer-Sirup ist superschnell gemacht!!! Ganz perfekt also für ein entspanntes Sonntagsfrühstück...

Mini-French-Toast-Casseroles...


Zutaten:
für 5-6 kleine Auflaufförmchen oder 1 größere Form
Backofen 175°C

1-2 Stangenbrote vom Vortag (ideal für die kleinen Förmchen, weil man kleine Scheiben erhält,
einfaches Weißbrot funktioniert natürlich auch)
6 Eier
600 ml Milch
100 ml Sahne
140 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
1/4 TL Salz
Butter zum Einfetten der Formen
  • Förmchen einfetten
  • Brot in Scheiben schneiden
  • Brotscheiben in die Förmchen schichten

  • Eier, Milch, Sahne, Zucker, Salz und Vanilleextrakt verquirlen
  • diese Mischung so in die Förmchen gießen, dass die Brotscheiben bedeckt sind
  • zugedeckt (mit Deckel oder mit Klarsichtfolie) über Nacht im Kühlschrank aufbewahren
  • restliche Ei-Sahne auch in den Kühlschrank stellen
  • am nächsten Morgen Backofen vorheizen (175°C)
  • eventuell übrig gebliebene Ei-Sahne-Mischung erneut auf die Förmchen verteilen
  • kleine Förmchen 30-40 Min. backen, bis die Masse goldbraun aufgegangen und in der Mitte fest geworden ist
  • aus dem Backofen nehmen und noch warm servieren

... mit Blaubeer-Sirup


Zutaten:

1 Flasche Ahornsirup, etwa 250 ml
150-200 g Blaubeeren (zu dieser Jahreszeit gern auch TK, da nehme ich am liebsten kleine Bio-Blaubeeren, weil sie sehr geschmacks- und farbintensiv sind,  
wenn TK -  bitte auftauen)

  • (aufgetaute) Blaubeeren pürieren
  • Ahornsirup und Blaubeerpüree in einen kleinen Topf geben und erwärmen
  • kurz aufkochen und sofort in eine mit heißem Wasser ausgespülte Flasche füllen
  • noch warm zu French Toast servieren oder abgekühlt zum Aufbewahren in den Kühlschrank stellen




Die gebackenen French Toast gehen im Backofen auf wie kleine Soufflés und sind herrlich fluffig!
Und wer Ahornsirup mag, wird diese Blaubeer-Variante lieben!



Ein superleckeres Verwöhnrezept für das Sonntagsfrühstück mit der Family!

Und da es sich so schön vorbereiten lässt, passt dieses luftige Gebäck auch ganz besonders gut 
zu einem ausgedehnten Brunch mit lieben Freunden.

So, Ihr Lieben!
Das nächste (lange) Wochenende steht schon vor der Tür,
genießt es und lasst es mit einem gemütlichen Frühstück beginnen!!!

Herzlichst
Tina





25.01.2016

Zarte Erdnusspralinchen


Ihr Lieben,

als großer Pralinen-Fan wage ich mich viel zu selten an die eigene Pralinen-Herstellung, zum einen, weil ich größten Respekt vor der Arbeit mit Schokolade habe, zum anderen fehlt doch meistens am Ende des Tages die Zeit. Dabei liebe ich es, nach einem (hoffentlich gelungenen, guten) Essen mit Freunden bei einer Tasse Espresso, Cappuccino & Co. zu entspannen - und mich und meine Freunde dazu mit einer kleinen schokoladigen Leckerei weiter zu verwöhnen.

Ich stöberte also mal wieder in dem Buch 'Meisterhafte Pralinen & mehr' vom Pralinenclub und fand, neben vielen anderen Rezepten zum Dahinschmelzen, diesen 'Erdnuss-Traum'. Ich vereinfachte die Rezeptur etwas - die Trüffelmasse, die mit weißer Kuvertüre überzogen werden sollte, habe ich kurzerhand in fertige Pralinenschalen aus weißer Schokolade gefüllt - und so entstanden diese zarten Erdnusspralinchen, die tatsächlich noch am 'Abend vorher' gezaubert werden können.

Zarte Erdnusspralinchen



Zutaten:
ca. 54 Stück

50-60 g Erdnüsse, geröstet, nicht gesalzen
15 g Zucker
50 g Butter
180 g weiße Kuvertüre
10-15 g Erdnussbutter, cremig, ohne Stücke
1 Pr. Salz

Pralinenschalen in der gewünschten Form, 
weiße Schokolade, 54 Stück (bei mir von Hobbybäcker)

  • die Erdnüsse im Ganzen, ohne Haut, karamellisieren
  • dafür den Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren, bis er hellbraun ist
  • von der Herdplatte nehmen
  • die Erdnüsse unterheben
  • eine Messerspitze Butter unterrühren
  • die noch heiße Masse zum Auskühlen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben - die einzelnen Erdnüsse sollten sich, wenn möglich, nicht berühren, damit man sie später einzeln zum Dekorieren entnehmen kann
  • abkühlen und aushärten lassen
  • die weiße Kuvertüre schmelzen lassen (über dem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle)
  • die restliche Butter mit der Erdnussbutter und der Prise Salz schaumig rühren
  • nach und nach vorsichtig die noch lauwarme Kuvertüre unterrühren
  • die Masse abkühlen lassen, bevor sie in die Pralinenschalen gespritzt werden kann
  • einen Spritzbeutel mit Sterntülle vorbereiten
  • die abgekühlte Masse in den Beutel füllen
  • je nach Größe der Pralinenschalen 1 oder mehrere Tuffs der Trüffelmasse hinein spritzen
  • jeweils 1 karamellisierte Erdnuss vorsichtig auf die Trüffelmasse setzen






Durch die Erdnussbutter wird aus einer extrem leckeren, zart schmelzenden weißen Trüffelmasse eine extrem leckere, interessante, zart schmelzende Trüffelmasse! Und die leichte Herbe der Erdnuss bekommt einen süßen Gegenspieler, die weiße Schokolade, kräftig unterstützt von der karamellisierten Nuss.  
Damit die Erdnuss aber nicht zu dominant wird, gebt am besten beim Herstellen der Masse die Erdnussbutter nach und nach hinzu. So dürft Ihr die Masse häufiger probieren (: und findet gleichzeitig die für Euch ganz perfekte Mischung.

Was meint Ihr?
Sehen sie nicht einfach verführerisch aus?
Sieht man ihnen nicht an, wie herrlich sie im Mund zergehen?
Und dass sie, selbst in dieser vereinfachten Form, mit sehr viel Liebe hergestellt wurden (: ?

Probiert es einfach aus!!!

Mit schokoladigen Grüßen,
herzlichst
Tina

PS:

Und falls Ihr auf der Suche nach einem ausgefallenen, pralinigen Geschenk seid (Euch aber die Zeit oder der Mut fehlt, es selbst herzustellen), nutzt doch einfach den Pralinenboten. Hier findet Ihr ein umfangreiches Sortiment ausgewählter Schokoladen und Pralinen, von der einzelnen Praline bis zum Pralinen-Geschenk-Abo, zum Genießen zu Hause oder zum Verschenken. Ich bin selbst von Freunden zu meinem Geburtstag damit überrascht worden und war ganz aus dem Häuschen (und hab' mich gefreut wie ein Kind), als ich nach dem Auspacken (voller Neugier und Spannung!!!) eine Packung erlesener Nusspralinen in der Hand hielt. Was für eine geniale Geschenkidee!!!




15.01.2016

Himbeer-Crumble-Tarte mit Blaubeer-Baiser-Topping

Hallo Ihr Lieben,

nach Marzipan, Nüssen, Weihnachtsplätzchen und Nussecken, Gänsebraten und leckerem Schmalz, nach Fondue mit seinen Saucen, und ganz besonders nachdem die ersten Osterglocken ihre Köpfe gen Himmel strecken, nach all dem ist mir jetzt nach einem etwas frühlingshafter anmutenden Gebäck. Damit das Ganze aber nicht zu sehr an gute Vorsätze und Kalorienzählen erinnert, durfte es dann doch ruhig etwas cremiger sein. Ich habe mich für eine Himbeer-Tarte mit Streuselboden entschieden (ursprünglich ein Rezept aus der Lecker bakery), die ich mit passion-fruit-curd und Blaubeer-Baiser-Tupfen 'aufgemotzt' habe. Trotz dieser 'Extras' kommt diese kleine Tarte sehr fruchtig, leicht exotisch  und fluffig-leicht daher. Ich muss aber zugeben, dass bei dem herrlich buttrigen Duft des Bodens niemand mehr so richtig an gute Vorsätze glauben würde...

Himbeer-Crumble-Tarte mit Blaubeer-Baiser-Topping




Zutaten:

für eine runde 22 cm Tarteform (mit Hebeboden),
bei einer 20 cm Tarteform reichen die Streusel für die gesamte Oberfläche

Backofen 200 °C

150 g Butter
Fett zum Einfetten
225 g Mehl
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Salz
50g Mandeln, gemahlen

1 Pk. TK Himbeeren, 300 g, gefroren

2-3 EL Passion-Fruit-Curd (bei mir Wilkin & Sons) oder Lemon Curd

2 Eiweiß
100 g Zucker
40 g TK Blaubeeren, aufgetaut
100 g Wasser


  • Tarteform fetten
  • Butter schmelzen
  • Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen
  • die noch heiße Butter zugeben
  • alles vorsichtig mit den Knethaken eines Handrührgerätes unterkneten
  • für den Belag eine kleine Menge Streusel abnehmen und aufbewahren
  • den Rest (ungefähr 3/4 des Streuselteiges) in der Form verteilen, dabei einen Rand hochziehen, den Teig an Boden und Rand festdrücken
  • die Hälfte der gemahlenen Mandeln auf dem Boden verteilen
  • Curd-Masse dünn auf dem Boden verstreichen (ca. 2-3 EL)

  • die gefrorenen Beeren auf dem Boden verteilen
  • die 2. Hälfte der Mandeln mit dem restlichen Streuselteig verkneten und als dicke Streusel in der Mitte der Tarte verteilen

  • im vorgeheizten Ofen bei 200 °C 25-30 Min. goldbraun backen
  • sehr gut auskühlen lassen
  • für das Blaubeer-Baiser die Blaubeeren (aufgetaut) pürieren
  • mit dem Zucker und dem Wasser in einen Topf geben
  • Eiweiß in die Schüssel einer Rührmaschine geben
  • Blaubeer-Zucker-Mischung auf 120 °C erhitzen (Temperatur bitte mit einem Thermometer kontrollieren - sobald 100 °C erreicht sind, die Rührmaschine anstellen und das Eiweiß steif schlagen
  • wenn die Masse 120 °C erreicht hat, langsam aber stetig am Rand der Rührschüssel in einem dünnen Strahl zum Eiweiß geben - Eiweiß dabei weiter schlagen
  • weiter schlagen, bis die Baisermasse kalt ist
  • in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und in Kreisen auf die Tarte spritzen, dabei die Mitte der Tarte mit den Streuseln aussparen






Optisch eher unscheinbar, geschmacklich aber einfach perfekt:

ein knuspriger, süßer Boden aus Butterstreuseln,

 ein leicht säuerlicher, fruchtiger Belag aus Beeren und exotischem Passion Fruit Curd

und zarte Baisertupfen, die im Mund zergehen

! ! !

Probiert es aus und lasst mich wissen, ob Ihr genauso begeistert seid wie ich (und meine family).



Mit genussvollen Grüßen

herzlichst

Tina



27.07.2015

Schmetterlinge im Bauch - Cookies mit fruchtig-schokoladigem Frosting

Bunte Kekse - ich bin immer wieder begeistert! 

Mit einfachen Mitteln verwandeln sich einfache Kekse in bunte köstliche Schönheiten!

Heute entstehen kleine Keks-Schmetterlinge mit zarter pastelliger Färbung und Füllung!

Schmetterlinge - Cookies mit fruchtig-schokoladigem Frosting



Zutaten:
(für 20-30 Kekse
Backofen 180°C)

200 g weiche Butter
200 g feinster Zucker
1 Ei
400 g Mehl
abgeriebene Schale einer Limone

100g Rollfondant (weiß)
Lebensmittelfarbe gelb

100 g Brombeer-Marmelade 'Samt' - zum Bestreichen

125 g Butter
250 g Puderzucker
50 g weiße Schokolade
3 EL Brombeer-Marmelade 'Samt'

große Zuckerperlen




  • Butter, Zucker und Limonenschale cremig, aber nicht zu schaumig rühren
  • das Ei verquirlen und unterrühren
  • das Mehl sieben
  • vorsichtig und langsam unterrühren
  • den Teig mit den Händen kurz durchkneten
  • erst zu einer Kugel formen, dann flach drücken
  • in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen
  • den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einmal durchkneten
  • auf bemehlter Arbeitsfläche 5 mm dick ausrollen (Ausrollschienen benutzen)
  • Cookies ausstechen - dabei bei der Hälfte der Kekse Schmetterlingskonturen prägen
  • auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • bei 180°C 8-10 Minuten backen
  • abkühlen lassen
  • Fondant vorsichtig einfärben, bis der gewünschte Farbton erreicht ist
  • gleichmäßig dünn ausrollen und mit dem Schmetterlings-Ausstecher ausstechen und prägen
  • ein DIN A4-Blatt festes Papier 1x längs in der Mitte falten, dann die Seiten jeweils noch 1x mittig falten, so dass ein 'M' entsteht
  • einige Fondant-Schmetterlinge vorsichtig so in die Mitte des 'M' legen, dass die Flügel nach oben zeigen - so entstehen 'fliegende' Schmetterlinge
  • trocknen lassen
  • die restlichen Fondant-Schmetterlinge sofort luftdicht verpacken, damit sie nicht austrocknen 
  • für das Frosting Butter und Puderzucker schaumig rühren
  • weiße Schokolade vorsichtig schmelzen und abkühlen lassen
  • Schokolade nach und nach unter die Buttercreme rühren
  • zum Schluss die Marmelade bis zur gewünschten Konsistenz, Farbe und Geschmack nach und nach unterrühren (etwa 2-3 EL)
  • kalt stellen
  • Spritzbeutel mit Sterntülle vorbereiten
  • auf die Hälfte der Cookies das Brombeer-Frosting in kleinen Tuffs spritzen
  • eventuell mit Zuckerperlen verzieren (erhöht allerdings den 'Knusper'-Faktor)
  • Brombeer-Marmelade vorsichtig erhitzen
  • die andere Hälfte der Cookies dünn mit der flüssigen Marmelade bestreichen
  • mit Fondant-Schmetterlingen belegen
  • Frosting-Keks-Hälften nach Belieben mit einem 2. Fondant-Keks oder mit einem 'fliegenden' Fondant-Schmetterling belegen oder einfach unbelegt lassen:



Fertig sind wunderhübsche Kekse, die die heimlichen Stars jeder Kaffeetafel werden!!!

Viel Spaß beim Nachbacken und Dekorieren!

Herzlichst
Tina